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Abschaltung Treffenliste

Vor 10 Jahren übernahm ich die Pflege der polyamory.ch Webseite, über die Zeit hatte ich viele gute Kontakte mit Menschen aus aller Welt, besuchte selbst viele der Stammtische und Treffen.
Es wurden immer mehr Treffen, immer weniger erfuhr ich davon, fand auch selbst neben Job und eigenem Leben Zeit, mich mit der notwendigen Musse um die Seite zu kümmern. Unterstuetzung war da, jedoch nicht in einem Masse, die eine umfassende Liste der Deutschsprachigen Treffen benötigen würde.
Ich habe mich dazu entschlossen, die Liste der Treffen und den Kalender per Ende Juni 2018 einzustellen und zukünftig auf polyamory.de zu verweisen. Der Rest dieser Site bleibt bestehen, sei es als Inspirationsquelle von Besuchern, sei es als Archiv der jungen Polykultur im Deutschsprachigen Raum um die Jahrtausendwende.

Beat Rubischon <beat@0x1b.ch>
polyleben:gentletom58:was_mich_beruehrt

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Komm, wir gehen Sterne pflücken

Orion Belt

Miriam Frances verwendet diese Metapher in ihrem so betitelten Gedicht 1) für einen ONS:

Komm, wir gehen Sterne pflücken

„Komm, wir gehen Sterne pflücken,
eine Nacht lang hab' ich Zeit,
Komm, wir löschen alles Fremdsein
zwischen uns mit Zärtlichkeit,

schmieden uns ein neues Lachen,
das der Montag nicht verbiegt,
geben dem Moment die Sporen,
daß er uns noch höher fliegt.

Und wir finden neue Worte,
jedes Wort ein Ruderschlag.
Und vielleicht trägt er uns weiter
als nur bis zum nächsten Tag.

Komm, wir gehen Sterne pflücken,
schnell, bevor der Tag erwacht,
balancieren auf dem Rücken
dreier Worte durch die Nacht.“

Früher mochte ich keine ONS in dem Sinne, dass die Begegnung für einen der Menschen, die sich begegnen, von vorneherein auf dieses eine Mal begrenzt wird („eine Nacht lang hab’ ich Zeit“). Schließlich wäre es doch schade, wenn es schön ist, das nicht fortzusetzen… Am Tag und bei Licht besehen gibt es eine zweite Art von ONS: die mit der Hoffnung auf Fortsetzung der Begegnung bis hin zu einer Partnerschaft („.Und vielleicht trägt er uns weiter als nur bis zum nächsten Tag“), die sich aber nicht erfüllen und die Begegnung im Ergebnis einmalig bleibt. Beginnen bzw. enden so nicht ganz viele Begegnungen, besonders wenn sie z.B auf der Plattform einer erotisch-sexuellen Communitiy geschlossen werden? Wohin dann mit Trauer, Enttäuschung und vielleicht Wut? Mein Weg, damit umzugehen, ist mittlerweile der, im Moment zu sein („geben dem Moment die Sporen“) und keine Wünsche an die Zukunft zu haben, die an einen bestimmten Menschen geknüpft sind. Diesen Weg finde ich in Frances’ Gedicht wieder, wenn sie die Begegnung auf die Nacht limitiert, aber schauen mag, ob etwas geschieht, das weiter trägt. Dieser Weg gefällt mir mittlerweile ebenso gut wie das Gedicht, das ihn andeutet.

Der Weg zum Menschen über die sexuelle Begegnung hat in meinem Erleben eine höhere Qualität, als ihn ausschließlich über Gespräche und Unternehmungen auf gesellschaftlicher Ebene kennen zu lernen, weil das Miteinander und die Gespräche sehr viel schneller Tiefe und Nähe gewinnen („und wir finden neue Worte, jedes Wort ein Ruderschlag“) und das Kennenlernen ganzheitlich ist, weil die Sexualität als wichtiger Bestandteil einer längeren Beziehung von Beginn an einbezogen ist. Last not least wissen zwei Menschen auf dem Weg schneller, ob sie in allen wichtigen Belangen zusammen passen können. Diese Herangehensweise ist zwar ein Balanceakt zwischen Verbindlichkeit und Unverbindlichkeit, lässt aber die Möglichkeit offen, dass das eine Mal ein schönes Erlebnis war und bleiben darf, ohne dass Enttäuschung und Leere zurückbleiben und der Balanceakt nicht in einem Absturz endet („schmieden uns ein neues Lachen, das der Montag nicht verbiegt“).

Einen „missglückten“ Balanceakt verarbeitete ich einmal so:

Schwalbenflug

Nach einem kurzen Klang
zur falschen Zeit
entschwand die scheue Schwalbe
die keinen Sommer versprach
widmete mir
die Spuren ihrer Schwingen
im sanften Flug
entführte Dein wildes Haar
und Deine stille Lust
in ein Schade
übers Nimmerwiederseh’n

War Jesus poly?

Jesus sagte: „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst.“ Ich interpretiere das als Formulierung eines Ziels, das mich in meinen Schwächen und Grenzen annimmt (wie dich selbst). Er hat keinen anderen Menschen ausgeschlossen, und er hat mir auch nicht vorgeschrieben, WIE ich ihn lieben darf oder soll. Also darf ich frei lieben. Oder?

Die Andere auch

Gadshi http://www.gadshi.de/ lieferte die Vorlage,

Das Andere auch

Deine Hände streicheln mich
Über Haut und Haare
über Rücken, über Bauch

…da auch

Deine Hände fühle ich
mach die Augen zu

Meine Hände streicheln Dich
über Haut und Haare
über Rücken, über Bauch

…da auch

Meine Hände fühlst auch Du
hast die Augen zu

Unsere Hände finden sich
Das Andere
- auch…


die ich „auf gut poly“ mit ihrer
freundlichen Genehmigung so
übersetzen durfte:


Die Andere auch

Deine Hände streicheln mich
Über Haut und Haare
über Rücken, über Bauch

…sie auch

Ihre Hände fühle ich
mach die Augen zu

Meine Hände streicheln Dich
über Haut und Haare
über Rücken, über Bauch

…dich auch

Meine Hände fühlst auch Du
hast die Augen zu

Unsere Hände finden sich
und wir drei uns auch…

Dazugelernt

Was ich lernen durfte:

1. Kommunikation

Auch wenn die Wings kein Wort mit einander wechseln, ist es immer eine Beziehung zu dritt, wenn eine 2er-´Beziehung sich auf eine andere 2er-Beziehung auswirkt, und das ist wegen der Gefühle der Beteiligten fast immer der Fall. Es kann Situationen geben, in denen Gemeinschaftsgespräche aller Beteiligten sinnvoll oder erforderlich sind, und es ist meine Aufgabe als Center, das zu unterstützen. Notfalls so, dass ich das einfordere.

2. Der Unterschied zwischen gleichwertiger und gleichberechtigter Liebe

Eines Tages fand ein Buch in meinem Briefkasten: „5 Lügen, die Liebe betreffend“ von Michael Mary (Hoffmann und Campe Verlag, 2001). Angeregt durch das Kapitel „Die Partnerschaftslüge“ (S. 49 ff.) erkannte ich, dass Lebenspartnerschaft und Sexualpartnerschaft gleichwertig nebeneinander, z.B. i.S. von „emotional gleich wichtig“ oder existenziell i.S. von „Sein dürfen“, mit unterschiedlichen Menschen bestehen dürfen, ohne dass es einen eine ethische Verpflichtung zur GleichbeRECHTigung und Gleichbehandlung beider Wings hinsichtlich Zeit, Finanzen, Verbindlichkeit etc. geben muss. Ich schreibe diesen Gedanken hier nieder, weil er unser Dreieck damals aus scheinbar unlösbaren Konflikten geführt und ein Miteinander zu Dritt wieder lebbar gemacht hat.

3. Entscheidung für mich

Meine Ausgangslage für das Folgende ist nicht repräsentativ, sondern von meinen Wünschen und denen der Beteiligten bestimmt: a) ich lebe seit zwei Jahren in einer Primary(Haupt)-Beziehung, d.h. es gibt eine Partnerschaft, die mir als Lebenspartnerin besonders wichtig ist. Mit einer weiteren Frau in einer WG oder mit Auflösung der Hauptbeziehung könnte eine weitere Frau gleich wichtig werden. b) ich bin ein verbindlicher Nähemensch und fühle mich auf lange Sicht in Sternbeziehungen nur dann wohl, wenn es meinen Wings ebenso geht. Ich mag meine Zeit nicht zwischen zwei oder mehr geliebten Menschen in verschiedenen Wohnungen aufteilen. Zeitlich gleichberechtigte Sternbeziehungen in verschiedenen Wohnungen kommen für mich nicht infrage, ich wünsche mir auch eine örtliche Heimat. Wenn ich als Center erlebt habe oder mit ziemlicher Sicherheit annehmen muss, dass meine Beziehung zu einem Wing die Qualität meiner Hauptbeziehung in nicht akzeptabler Weise belastet oder gar gefährdet, trenne ich mich von einem Wing, auch wenn die 2er-Beziehung mit ihr zufriedenstellend geführt werden kann.

In meiner Lage war es so, dass der Fortbestand beider Beziehungen ein Behelfsarrangement mit drei mehr oder weniger halbglücklichen oder unglücklichen Menschen hervorgebracht hätte, weil beide Wings gleich starke Nähewünsche zu mir hatten (und ich zu ihnen). Für eine WG harmonierten sie persönlich nicht genügend mit einander, sondern lediglich auf einer gesellschaftlichen oder „allgemeinen Frauenebene“. Selbst eine hälftige Verteilung meiner Zeit wäre sich für niemanden gut angefühlt. Von meinem Bedürfnis her hätte ich mich vielleicht täglich frei zwischen beiden frei bewegen können. Das wiederum hätte die Beziehung zu meiner Primary zu sehr belastet. Wir sind durch einen intensiven, stets konstruktiv gemeisterten Alltag in besonderem Maße zusammen gewachsen und zusammengewachsen und leben unseren Alltag sehr harmonisch. Deshalb habe ich mich trotz emotional gleichwertiger Liebes- und Treuegefühle von der zweiten Frau (im Sinne einer zeitlichen Reihenfolge) verabschiedet. Ihr konnte ich nur mit dem Herzen treu bleiben und meine Türen offen lassen, falls sich andere Bedingungen entwickeln sollten, die unsere Liebe lebbar erscheinen lassen…

Seitdem muss ich anerkennen, dass es unterschiedliche Arten oder Grade von Treue gibt – ebenso, wie das in der Liebe der Fall ist. Wieder einmal wird mir klar, welch undifferenzierte Werkzeuge einzelne Worte sind, die doch so mächtig sein können, und ich möchte andere Ausdrucksformen für große Gefühle finden. Ich habe lernen müssen, zwischen gefühlter und gelebter Liebe zu trennen.

4. Mein Anteil

Ich habe gelernt, die Anteile jeder Person am Miteinander in einer sozialen Beziehung besser zu sehen. Früher dachte ich immer, nur der habe einen Anteil, der irgendwie eine Ursache für eine Situation geschaffen hat. Das ist nur zum Teil richtig, meistens habe ich das Verhalten eines Anderen mit bewirkt, wenn er auf mich reagiert hat. Spätestens, wenn ich mein Gegenüber wahrnehme und mir einer Situation bewusst werde, beginnt mein Anteil, weil ich verschiedene Möglichkeiten habe, mit etwas umzugehen. Beispiel: Zwei Wings in meinem Beziehungsnetz fühlen sich unwohl mit einander. Im Moment der Wahrnehmung habe ich einen Anteil – und damit eine Mitverantwortung Verantwortung für die Situation, denn es gibt mehrere Möglichkeiten für mich, damit umzugehen. Tue ich gar nichts, gleich aus welchem Grund, bin ich durch mein Unterlassen für alles, was folgt, in einem gruppendynamischen Sinn mitverantwortlich. Es genügt mir seitdem nicht mehr, „etwas beim anderen“ zu lassen, wenn das nicht angezeigt ist, sondern Situationen so mitzugestalten, dass ein besserer Zustand für alle Beteiligten erreicht werden kann.

Marienkäfers Liebeslied

Meine Pünktchen will ich grade rücken,
mich mit Sonnenstrahlen schmücken.
So flieg’ ich um Dich Purzelbäume
summe sanft durch Deine Träume.
Möcht’ Deine feinen Fältchen lecken
und Deinen süßen Nektar schmecken…

Und wirst Du einmal krank,
dann reiß’ ich mir für Dich
mein letztes Beinchen aus,
schenk’ Dir meine letzte Laus
und will dafür auch keinen Dank.
Lieben will ich Dich auf Schritt und Tritt,
und lockt Dich mal ein and’rer Käfer,
dann fliegen wir zu Dritt.

Im Club

Beobachtungen im SwingerClub lassen mich fühlen, wie weit weg ich von der zärtlichen Gesellschaft entfernt bin, von der ich träume. So viele Hemmungen und Blockaden, dass ich meine eigenen erkenne, mich gefangen und verschnürt in ihnen fühle, ohne Kraft, mich daraus zu befreien – wohin auch in einer Welt aus Menschenmauern… Gespräche von Hirn betäubenden Klängen und Rhythmen weggehämmert. Selten wagt jemand, durch seine Maske jemand Unbekannten Menschen anzusprechen. Sprüche, Smalltalk, Blabla. Zerbrochene Blicke statt Ermutigung und Einladung.

Geschlechterrollenspiele: Mann aktiv und bedürftig, Frau passiv und erwählend. Frau gewinnt. Paarrollen: Mann dominant und wählerisch, Frau devot und bedürftig. Frau verliert. Die Solofrauen gewinnen, Paarfrauen nur mit gnädiger Zustimmung des männlichen Partners. Meist sind Paare unterwegs, und meist verliert die Frau. Machtspiele statt Liebesspiele. Macht statt Liebe. Verleugnete Gefühle hinter Anonymität und Unverbindlichkeit verschanzt. Schutzmauern gegen Angst, Regeln statt Freiheit. Rituale. Partnerhandel. Haben wollen statt schenken.

abu_ghraib_2_pd.jpg Mein Mauergesicht schützt mich vor Ablehnung – auch meiner eigenen. Noch kein Weg für mich alleine da hinaus. Es sagt mir Dinge über mich, die mir nicht gefallen. Noch pflege ich meine weibliche Seite, arbeite wenigstens in Momenten an einem einladenden Gesicht und hoffe auf kommunikationsemanzipierte Frauen, um sie reich beschenken zu dürfen.

Sieht so eine Welt aus, in der Menschen in offener, herzlicher Zärtlichkeit und in dem Bewusstsein verbunden sind, dass wir in den allermeisten Fällen nichts weiter sind als guten Willens, die willkommen und angenommen, geborgen und geliebt sein möchten?

Selten: winzige Licht- und Augenblicke aus Mauerritzen. 2012 lässt hoffen. Wie 1989. Da will ich hin und arbeite daran. DIE Party will ich nicht verpassen.

Die einen tragen Masken belangloser Freundlichkeit und schminken, schminken sich mit belanglosem blabla. Kein Gespräch über etwas, das Menschen wirklich bewegt – wie auch? Wir haben es ja gar nicht gelernt…

Welche Angst hindert mich, meine Maske abzusetzen? Die Frage ist rhetorisch: mir fehlt der

Mut 2)

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
was keiner sagt, das sagt heraus
was keiner denkt, das wagt zu denken
was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr es sagen
wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken
wo alle spotten, spottet nicht
wo alle geizen, wagt zu schenken
wo alles dunkel ist, macht Licht.“

Mir fehlt der Mut, in einer ungeschützten Umgebung Gefühle zu zeigen, die in einem Club sogar ausdrücklich unerwünscht sind: eine Herz-lichkeit, die aus der momentanen, innigen Zuwendung zu einem Menschen kommt (das kann sich für mich wie Liebe anfühlen). Mir fehlt der Mut, in dieser Umgebung der Lieb-haber einer Frau zu sein. Maximal erwünscht ist hier emotionaler Low-Level-Sex, dessen Höhepunkte sich auf rein sportliche oder orgiastische Potenzprotzereien beschränken, sobald eine fremde Person in Spiel kommt.

Wie kann ich Mut zeigen, anders handeln, ein Licht anzünden? Einfach tun, mich zeigen, offen und verletzlich sein, um kurz darauf schallendes oder mitleidiges Gelächter der holden Weiblichkeit nebst FreundInnen zu ernten oder von einem eifersüchtigen Partner attackiert zu werden? So leidensfähig bin ich nicht. Lieber mache ich einen eigenen Club auf, in dem es auch andere „Spielregeln“ geben darf. Einen Club, in dem wahrhaftige Gespräche geführt, Gefühle offen gezeigt und gelebt werden können und dürfen. Einen Club, in dem Zärtlichkeiten von Herz zu Herz fließen dürfen und nicht nur in der Haut stecken bleiben.

Mangels Masse, Markt und Moneten braucht es Mäzene; „Sponsoren“ und Investoren haben auch Angst, etwas zu verlieren. Wer hat den Mut, ein Licht anzuzünden und etwas mitzutun?

Eine Ideenskizze für einen solchen Club als Bestandteil einer zärtlichen Gemeinschaft in der Berliner Salonkultur folgt.

Selbst-los lieben

Frisch geboren sind wir im SEIN, eins mit ihrer Umwelt und in der Liebe. Erfahrungen und Entwicklung vertreiben uns aus diesem Paradies, lassen unser Ego entstehen, erzeugen Muster und Wertungen (Kind-Ich, Über/Eltern-Ich). In unser Erwachsenen-Ich nehmen wir all dies als Erblast mit. Der Wille entsteht (Wille = Entscheidung des Erwachsenen-Ichs zwischen den Wünschen. Wunsch = Impulse, auch mehrere widersprüchliche): haben, geben, sein wollen oder nicht. Mit der Entwicklung des Willens fallen wir aus dem SEIN. Glaubenssätze, Wertungen und Muster stehen dem Erwachsenen im Weg, im SEIN zu leben und die Wirklichkeit des Gegenübers wahrzunehmen. Wenn jemand mit uns spricht, nehmen wir ihn in unserer Wirklichkeit wahr, denken und werten meist noch während der Andere spricht und formulieren die Antwort. Wir sind nicht bei ihm. Umgekehrt sorgen unsere Muster und Wertungen dafür, dass wir uns bewertet oder angegriffen, fühlen und damit in Widerständen wie Ärger, Trotz, Angst, Härte, Wut etc. Wir beziehen vieles auf uns und wenn nicht das, sind wir doch immer in UNSERER Wirklichkeit und in diesem Zustand oft nicht in unserer Liebe.

Liebe will nicht – will also weder haben noch geben – Liebe IST. Wenn wir in der Liebe sind, sind wir geist- und herzoffen zu unserem Gegenüber. Damit Erfahrungen, Wertungen und Muster uns dabei nicht im Weg stehen, könnten wir innerlich einen Schritt zur Seite treten, uns von unserem Ich lösen, auf diese Art Selbst-los SEIN, und unser Gegenüber entsprechend unseren Fähigkeiten in dessen Wirklichkeit wahrnehmen und in seinen Mustern und Wertungen versuchen, mitzudenken und/oder mitzufühlen. Mit diesem Schritt könnten unsere unerwünschten Gefühle erst gar nicht entstehen. Wir könnten das Verhalten unseres Gegenübers wertfrei beobachten und es als das sehen, was es ist: Eine Selbstoffenbarung, eine Sach- oder Beziehungsbotschaft oder ein Appell und es als solches stehen lassen, ohne dass wir von unseren Emotionen oder Gefühlen veranlasst werden, darauf reflexartig zu reagieren. Wir könnten die Freiheit haben, auf die Art, die wir als stimmig empfinden, auf das zu reagieren, was wir für richtig halten. Das wäre erwachsen und in Liebe frei SEIN.

Viel lieben oder „nur“ viel vögeln? Liebe oder nicht?

Nicht erst seit Polyamorie in prominenten Medien Thema ist, sieht sich die Szene gesellschaftlichen Abwertungen ausgesetzt. Oft ist zu hören, gehe es den Beteiligten „’nur’ um Sex“ – und nicht um „Liebe“. Mit diesen Worten werden moralische Bewertungen transportiert: „Liebe“ = edel + gut, „nur Sex“ = schmutzig + schlecht.

Die meisten von uns sind von diesen Bewertungen geprägt. Weil wir Polies zu den „Guten“ gehören wollen, betonen und verbiegen wir uns nach diesen Maßstäbe, bis es weh tut. Wie sinn- und wertvoll sind die Maßstäbe, an die wir uns da anpassen w/sollen? Könnte es gesünder sein, die Maßstäbe wenigstens für uns zu verändern, damit immerhin wir selbst aufrecht gehen könnten?

Da steht in Wikipedia z.B., dass die Liebesbeziehungen „langfristig“ angelegt sein sollen. Kann und darf eine „Liebesbeziehung“ auch „kurzfristig“ sein? Wann liebe ich einen Menschen, wann liebe ich eine Situation mit ihm und wann liebe ich einen Menschen in einer bestimmten Situation und was davon darf ich Liebe nennen? Und was, wenn ich mich in jemanden verliebe, ihn vor lauter Rosa in der Brille bis ans Lebensende wiedersehen möchte und sich das Gefühl nach der ersten Liebesnacht verflüchtigt? Wer kann überhaupt feststellen, ob ich liebe?

Ich mach’ da nicht mehr mit. Liebe ist, was sich für mich so anfühlt. Liebe sehe ich wie ein Lebewesen, z.B. eine Blume: sie hat Standortbedingungen, darf keimen, wachsen, blühen, SEIN und welken, wenn die Zeit dafür kommt. Ein geradezu romantisches Bild… Aber Liebe kann auch vertrocknen, krank oder verpflanzt, geerntet, abgeschnitten, zertrampelt, oder mit der Wurzel ausgerissen und verbrannt werden. Die Natur erscheint uns grausam und wunderschön, je nach Betrachtungsabstand und -perspektive. Liebe als Teil des Menschseins ist all das nicht minder. Das ist nun mal so, und es hat keinen Sinn, wenn wir es uns immer nur mit einem endlosen Happy-End ersehnen. Aus Liebe wird, was jeder für sich und beide Liebenden im Miteinander daraus machen. Das ist nicht planbar, weil Kommunikation komplex und chaotisch funktioniert.

Daneben mag ich auch lustvollen, unverbindlichen Sex ohne Liebe. Wie andere Menschen auch. „Nur“ Sex eben. Ist das jetzt „schlecht? Imho sollte sich Sex für die Beteiligten stimmig anfühlen, d.h. den verfolgten Absichten und Zielen entsprechen. Wenn das an irgend einem Zeitpunkt nicht mehr der Fall ist, sollte mensch das Vorhaben abbrechen und besser Kaffee miteinander trinken oder sonstwas Schönes miteinander machen. Selbst das vergleichsweise ethisch nicht besonders edle Abreagieren eines tumben Triebstaus unter Benutzung des Sexualpartners kann sich herrlich befreiend und herzerfrischend anfühlen, wenn es für beide in der Situation passt. Von dort bis zur „Liebe“ gibt zahllose Übergangsformen für „nur“ Sex, z.B. auch die achtsame, Wert schätzende Begegnung in gegenseitigem Einvernehmen aus Freude an der gemeinsamen Lust mit sinnlichen Berührungen an Körper, Geist, Seele, verspielt, fröhlich, ernsthaft, romantisch, poetisch, zärtlich, verschmust oder wild, leidenschaftlich, mitreißend, exzessiv, wohlig schaudernd Abgründe ahnen oder durchmessen lassend, mit Sprache als Aphrodisiakum, tiefen Augen-Blicken, der Dankbarkeit, Mensch zu sein, Nähe und Vertrauen in diesem Moment erleben zu dürfen mit der freien Wahl auf Wiederholung oder losgelassen sein. Schon besser? Auch eine von vielen schönen Möglichkeiten, „nur“ Sex“ zu haben…

PolyAMORIE ist für mich keine Voraussetzung, um Sex mit einer Frau zu haben, sondern der Ausdruck einer Herzensweite, die ich mir wünsche, zu der ich mich fähig fühle und die sein darf, wenn sich Begegnungen so entwickeln. Sie ist Ausdruck meines Wunsches, mit mehr als einer Frau in Beziehung und Partnerschaft zu leben - Sex incl. Mit wem ich dann sonst noch Sex haben möchte, ist ein ganz anderes Thema und hat mit Polyamorie in Bezug auf die ins Auge gefasste Dame erst einmal nichts zu tun. Wie ich in Bezug auf meine vorhandenen Partnerinnen damit umgehe, wenn sie meinem Werben günstig gesonnen sein sollte, hat wiederum sehr wohl etwas mit Polyamorie zu tun.

Zwei oder mehr Menschen können sich in einer Situation oder überhaupt ziemlich unwohl miteinander fühlen, und dennoch geht das in Ordnung, wenn sie z.B. eine Erfahrung machen, etwas wissen oder eine Grenze überschreiten wollen – entscheidend finde ich, ob es einen gemeinsamen Willen gab, sich auf einander einzulassen und ob das für alle stimmig ist. Das hat viel mit Selbstehrlichkeit, Kommunikation und (Selbst)Verantwortung zu tun, und wer sich selbst in die Tasche lügt, nachlässig kommuniziert oder Risiken falsch eingeschätzt hat, trägt auch dafür die (Mit)Verantwortung.

Bin ich nun polyamor oder „nur“ Vielvögler, Swinger, promisk oder was? Keine Ahnung – soll sich Gedanken machen wer will, in welche Schublade ich passen soll, wenn das nötig erscheint. Ich weiß nur das:

1. Monoamor bin ich im Moment nicht (mehr) - auch nicht seriell.
2. Ich bin Lebens/Abschnitts/partner, „Liebes/Beziehungspartner“, erotischer Freund, Gelegenheits-Lover, Affäre,„Bekanntschaft“ und unfreiwilliger ONS.
3. Am liebsten begegne weiblichen MENSCHEN mit liebevoller Freundlichkeit, zugewandtem Gefühl und aufrichtigem Interesse. In diesem Sinne bin ich immer Lieb-Haber.

Schön finde auch, dass ich in Teilen dieses Textes (mehr) nicht alleine stehe mit meinen Fragen und Ansichten: http://polyamor.blog.de/2010/11/05/polyamorie-manchmal-wenig-eng-eingegrenzt-lebe-vielleicht-passt-offene-beziehungen-9920295/ Danke dafür, Chantilly :-).

Liebe des Moments

Für mich gibt es, wie oben erkennbar, so etwas wie die „Liebe des Moments. Diese Freude kannte schon Ortwin Kuhn im 18. Jh.:

Du weißt nicht 3))

Du weißt nicht, ob das Lied der Amsel,
die heut' im Lindenbaume singt,
auch morgen noch in aller Süße
so unbeschwert und fröhlich klingt.

Du weißt nicht, ob der Duft der Rosen,
der deinen Garten heut erfüllt,
auch morgen noch der Sinne Dürsten
nach Schönheit und Idylle stillt.

Du weißt noch nicht, ob all die Sterne,
auch morgen noch am Himmel stehn,
ob über gold'ne Ährenfelder
noch sanft die Morgenwinde wehn.

Was immer unsern Weg begleitet,
was auch an Schönheit uns beglückt,
wer weiß schon, ob vielleicht schon morgen
ein großer Kummer uns bedrückt.

Drum leb dein Leben, leb es heute,
nimms als Geschenk des Himmels an -
du weiß doch, daß vielleicht schon morgen
sich alles jäh verändern kann.

Weitere Gedanken über die Liebe

Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass so viele Liebesbeziehungen beendet werden, obwohl wir uns Beständigkeit in ihnen wünschen. Soziale Beziehungen sind der wichtigste Glücksfaktor in unserem Wertesystem. Warum gibt es so viel Leid im Zusammenhang mit der Liebe? Muss das so sein, oder stimmt da etwas nicht?

Zudem hatte ich Zweifel an meiner Liebesfähigkeit und wollte mich zum liebesfähigen Menschen entwickeln. Ich hinterfragte mein Denken, mein Verhalten, seine möglichen Ursachen und untersuchte Möglichkeiten, etwas in mir zu ändern.

Auf meiner Forschungsreise habe ich mich am Rande mit diesbezüglichen Fragestellungen aus Psychologie, Philosophie, Soziologie, spirituellen Gedanken und Politik befasst. Am meisten habe ich jedoch durch das Leben selbst, den Austausch mit einer Lebenspartnerin und durch eigenes Denken gelernt.

Ich glaube, dass der Mensch von Natur/Geburt aus grundsätzlich zur Liebe fähig ist. Er verlernt es nur vielfach durch seine Erfahrungen. Als Kardinalfehler dieser Sozialisierung habe ich den eigenen Umgang mit unseren Gefühlen ausgemacht, sowie unseren Vorstellungen/Erwartungen zur Liebe – nicht unbedingt den Kern der Werte, die dem Begriff zugrunde liegen.

Das Ergebnis

zu dem, was für mich liebe-volles Verhalten ist: Wenn wir uns begegnen, ist es mein Wunsch, Dir aufmerksam zuzuhören, um zu verstehen, was Du fühlst, was Du Dir wünschst, was Dich bewegt. Was immer ich dazu tun kann, dass Du der Mensch wirst, der Du sein willst, möchte ich tun, sofern Du es Dir wünschst und ich meinen Werten und Grenzen treu bleiben kann. Wenn Du unsicher bist, werde ich bei Dir sein wollen und Fragen stellen, die Dir helfen sollen, Deinen eigenen Weg zu finden, selbst wenn er Dich von mir weg führt.

Bitte erwarte nicht von mir, dass ich Dich „liebe“. Ich will offen und ehrlich zu Dir sein und zu mir stehen, damit Du mich erkennen und eine Entscheidung für Dich treffen kannst. Ich kann Dir einen inneren Konflikt offenbaren, wenn ich ihn spüre und bin bereit zu einem Austausch.

Ich kann nicht Dich lieben, sondern nur meine Wahrnehmung und meine Vorstellung von Dir. Ich kann nicht Dir treu sein, sondern nur mir - da, wo ich jetzt in meiner Entwicklung stehe. Manchmal sind meine Ressourcen begrenzt, manchmal habe ich eine andere Priorität oder ent-wickle mich anders, als Du es Dir wünschst. Bitte respektiere meinen Weg auch emotional, selbst dann, wenn Du der Meinung bist, dass ich mich verstricke und „Fehler“ mache.

Der Weg:

Der Satz „Ich liebe Dich“ in seiner „traditionellen Bedeutung“ enthält imho mindestens drei Fehler. Hinzu kommen individuell unterschiedliche Vorstellungen über die Liebe.

1. Ich. Wer „ich“ bin, kann ich glauben, aber nicht wirklich wissen. Zu erkennen, wer oder was meine Seele ist, wird mir vielleicht nicht möglich sein; Wikipedia hilft mir dabei nicht wirklich weiter *zwinker*. Zu groß ist allein der Anteil dessen, was mir (noch) nicht bewusst ist. Was ich wahrnehmen kann und relativ gut kenne, ist mein bewusstes Ego. Das macht mich aber nur zu einem Teil aus.

2. Dich. Wie kann ich dann wissen, wer Du bist? Ich kann nur meine Wahrnehmung und meine Vorstellung von Dir „lieben“. Das bist aber nicht Du. Selbst wenn ich „Dich“ lieben könnte, wärest Du ein Objekt meines Gefühls, (wie schon die Grammatik dieser Aussage anzeigt; also ist er zusätzlich schlecht formuliert).. Das wird besonders deutlich, wenn Du Dir vorstellst, dass ich beim ersten Treffen zu Dir sagen würde, dass ich Dich liebe. Selbst wenn ich das aufrichtig so fühle, kämest Du Dir wohl vor, als würde ich Dir meine Liebe wie einem „Etwas“, also einem Objekt, überstülpen und würdest schnell das Weite suchen. Prinzipiell ändert sich daran auch nach Jahren nichts. Der Unterschied ist nur, dass ich glaube, Dich besser zu kennen. In Wirklichkeit hat sich nur meine Vorstellung von Dir geändert. Im Zustand gegenseitiger Verliebtheit oder wenigstens liebevollen Wohlwollens würdest Du das leicht übersehen, weil es zu unseren Prägungen passt oder weil es Deinen Interessen entspricht und Du es dann anders interpretierst.

3. Liebe. Objekt bezogenes Verhalten hat mit Liebe nach meinem Verständnis nichts zu tun. Liebe ist für mich nichts, das ich haben, geben, nehmen oder beabsichtigen kann; ich kann mich nur so verhalten, dass ich es nach meinen Vorstellungen „liebend“ oder „liebevoll“ bezeichnen kann. Du kannst Dich dadurch geliebt fühlen oder nicht - in beiden Fällen kann ich mich bei einer Begegnung über mein Gefühl freuen, ohne es Dir offenbaren zu müssen oder irgendwelche Erwartungen an Dich aufzubauen. Begegnungen möchte ich nicht mehr als „Geben und Nehmen“ verstehen, sondern als authentisches miteinander Sein. Was für uns schön ist, möge ein absichtsloses Geschenk sein und wird vlt. als „Geben“ erfahren, das das Gegenüber „(An)Nehmen“ kann. Ob Du Dich dabei geliebt fühlst, ist eine Frage, in welche Resonanz Du zu meinem Verhalten, Deinen Wahrnehmungen, Vorstellungen und Wertungen davon gehen kannst. Deshalb entsteht Liebe in Dir und nirgendwo sonst. Wie bei allen Gefühlen, kann ich nur ein Auslöser dafür sein. Ich kann Dir nichts geben, was nicht schon in Dir ist und nichts nehmen, das Du Dir nicht schon genommen hast.

Deshalb stehen ausschließlich wir selbst in unserer Verantwortung für unser Gefühl von Liebe; das gilt auch für alle anderen Gefühle. Es könnte sein, dass Du Dich irgendwann nicht mehr von mir geliebt, wertgeschätzt sondern verraten, unwert und untreu behandelt fühlst. Dann möchte ich Dir zuhören. Vielleicht kann ich die Entwicklung bedauern, und/oder darum trauern, dass unsere Resonanz sich verändert hat. Wir können uns fragen, was wann unstimmig wurde zwischen uns und wo wir uns selbst untreu waren oder geworden sind, wo wir uns missverstanden, verleugnet, nicht ehrlich offenbart oder verändert haben. Wir können gemeinsam versuchen, ob und was wir im Miteinander ändern möchten. Das wünsche ich mir, damit es eine friedliche Zukunft für uns gemeinsam oder für jeden von uns getrennt geben kann. Das ist meine Art, treu zu sein: Dir stets in der Absicht friedfertigen Wohlwollens zu begegnen.

Noch etwas zum herkömmlichen Treuebegriff i.S. von Verlässlichkeit: dass ein Mensch, der mehreren Menschen verbunden ist, nicht immer allen anderen „treu“ sein kann, und „Liebe“ und „Treue“ mit einander konfligieren können, weiß der, der z.B. zeitgleich an zwei Orten gebraucht wurde. Es kann Situationen geben, in denen ich aus Liebe und „Treue“ zum einen Partner dem anderen „untreu“ werde.

Die Vorstellung, praktische „Treue“ gegenüber mehreren Partnerinnen nicht leisten zu können, war es, die meinen Wunsch, Polyamorie wenigstens in Nachbarschaft zu leben, bestimmte.

Selbstverständlich können monoamore Menschen in ähnliche Konflikte geraten (Hilfe für Eltern, Kinder usw.). Deshalb ist eine Entscheidung im Konfliktfall eine Sache von Prioritäten, die in einer Situation nach meiner Einschätzung angemessen sind. Ob Du meine Entscheidung als treu, angemessen oder gerecht empfinden kannst, ist Ausdruck Deiner Haltung, nicht unbedingt meiner. Interessant ist, dass Menschen von einem verletzten Partner anhand einer oder zweier Entscheidungen leicht insgesamt als „treu“ oder „untreu“ bewertet werden, und das Verhalten nicht von der Person getrennt und auf die Situation beschränkt wird. Eigene Interessen verstellen oft den empathischen Blick auf die Situation des Gegenüber.

Für eine emotionale oder moralische Bewertung entscheidend empfinde ich die Motive, von denen sich ein Mensch bei einer Entscheidung hat leiten lassen. Diese muss ich aber nicht unbedingt kennen; ich unterstelle, dass jeder Mensch einen guten Grund für sich - und nicht gegen mich - in seinem Verhalten hat.

Das ist eine Zusammenfassung dessen, was ich auf dem polyamoren Weg über Liebe und Treue gelernt habe. Ich danke allen, die mir auf diesem Weg begegnet sind, aufrichtig für ihr Sein, so wie es ist und war.

1) Miriam Frances, Was mir einfällt, Gedichte. Franz Schneekluth Verlag, München 1979
2) Lothar Zenetti, dt. Dichter *6.2.1926: Auf seiner Spur - „Texte gläubiger Zuversicht“ , Grundwaldverlag 2011, ISBN: 978-3-7867-2878-8
3) Ortwin Kuhn. Lass die Freude in Dein Herz: Geschichten und Gedichte zum Nachdenken und Schmunzeln. Mechtal-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2006
polyleben/gentletom58/was_mich_beruehrt.txt · Zuletzt geändert: 01.09.2015 14:13 von Thomas Decker

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