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Abschaltung Treffenliste

Vor 10 Jahren übernahm ich die Pflege der polyamory.ch Webseite, über die Zeit hatte ich viele gute Kontakte mit Menschen aus aller Welt, besuchte selbst viele der Stammtische und Treffen.
Es wurden immer mehr Treffen, immer weniger erfuhr ich davon, fand auch selbst neben Job und eigenem Leben Zeit, mich mit der notwendigen Musse um die Seite zu kümmern. Unterstuetzung war da, jedoch nicht in einem Masse, die eine umfassende Liste der Deutschsprachigen Treffen benötigen würde.
Ich habe mich dazu entschlossen, die Liste der Treffen und den Kalender per Ende Juni 2018 einzustellen und zukünftig auf polyamory.de zu verweisen. Der Rest dieser Site bleibt bestehen, sei es als Inspirationsquelle von Besuchern, sei es als Archiv der jungen Polykultur im Deutschsprachigen Raum um die Jahrtausendwende.

Beat Rubischon <beat@0x1b.ch>
buecher:die_rolle_der_geliebten_in_der_dreiecksbeziehung

Die Rolle der Geliebten in der Dreiecksbeziehung

von Hans Jellouschek

ISBN: 3783120616

Klappentext: Die Dreiecksbeziehung ist ein klassisches Liebesdrama, das sich aber meistens im Verborgenen abspielt. Der erfahrene Psychotherapeut Hans Jellouschek deckt die psychischen Hintergründe auf, die in eine Dreiecksbeziehung verwickeln. Dabei geht es nicht um Schuld oder Versagen, sondern bei allen Beteiligten um eine besondere innere Konstellation. Am Beispiel der Gestalten aus dem antiken Drama von Semele, Zeus und Hera führt er ein faires Gespräch mit dem Zeus-Mann, der Hera-Frau und der kindlichen Semele-Geliebten, um ihnen ihre Rolle und was dahintersteckt bewusst zu machen.

Kommentar von Markus am 02.09.2004

Jellouschek schreibt zum Echo seiner Leserinnen und Leser: „…oft war es eine ganz persönliche tiefe Dankbarkeit, als hätte ich mit meinen Worten gerade diese Frau, diesen Mann und seine Beziehung gemeint. Ich weiss bis heute nicht, wie es zugeht, dass ich so vielen Menschen mit diesem Text so nahe komme und so viel in Bewegung bringe, mehr, mir scheint es mir manchmal, als in der direkten therapeutischen Arbeit. Für mich ist das selbst ein grosses Geschenk.“

Jellouschek (1939) ist Lehranalytiker und Psychotherapeut in eigener Praxis mit Schwerpunkt Paartherapie in Stuttgart.

Im letzten Kapitel „Was sein könnte wenn…“ bedauert Jelluschek unseren „sehr eingeengten Horizont“ bezüglich Liebesbeziehungen - warnt aber auch vor kindlichen Phantasien von einem „glücklichen Dreigestirn“. Er empfiehlt „unerledigte Fragen“ in der persönlichen Entwicklung und in der Persönlichkeit jedes Beteiligten zu klären. Und in einem zweiten Schritt dann die Beziehung zwischen jeweils zweien. Damit ein „persönlicher Wandlungsprozess“ und auch ein „Wandlungsprozess in den Vorstellungen über Beziehung zwischen Mann und Frau“ einsetzt. Und vielleicht etwas Neues entsteht: „Das heisst, Zeus, Hera und Semele müssten für das, was in und zwischen ihnen entstanden ist, eine neue, schöpferische Form finden, in der auch das Alte, für das sie weiterhin verantwortlich sind, einen neuen Platz findet.“

Denn: „Da, wo sich die Beteiligten dem, was durch eine Dreiecksbeziehung angestossen wird, wirklich stellen, beginnt ein umfassender Verwandlungs- und Erneuerungsprozess.“

Das Buch ist fachlich fundiert. Ich habe in diesem Buch viele meiner Erfahrungen und Erkenntnisse bestätigt gefunden. Durch das „Gespräch“ mit den griechischen Göttern war es amüsant und leicht lesbar. Ich kann es wärmstens empfehlen.

buecher/die_rolle_der_geliebten_in_der_dreiecksbeziehung.txt · Zuletzt geändert: 22.03.2008 17:16 (Externe Bearbeitung)

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