Über mich: in wenigen Worten schwer zu beschreiben, aber das gilt wohl für jeden…
Ich lebe seit meinem 22ten Lebensjahr poly; damals gab es die Bezeichnung noch nicht, aber wir haben es auch ohne ein Wort dafür prima hingekriegt… und eigentlich war uns gar nicht bewußt, meinem damaligen Ehemann und mir, dass es etwas Besonderes war - es hat sich so ergeben. Weil wir uns beide in dieselbe Frau verliebt haben und sie sich in uns und so hat eben alles angefangen…
Mittlerweile weiss ich, dass ich nicht mehr anders leben möchte und wohl auch nicht könnte, denn ich würde mich der Vielfalt berauben, wenn ich mich für einen einzigen Menschen als Liebes- oder Lebenspartner entscheiden sollte. Ich habe so viele Facetten und es ist einfach wunderbar, dass ich die Möglichkeit habe, an jede dieser Facetten verschiedene Menschen andocken zu lassen und auch ich an einzelne Facetten wunderbarer Menschen andocken darf…
Ich denke, ich würde einen einzelnen Menschen mit mir hoffnungslos überfordern und mir geht das bei meinen Lieben ebenso. Mit der polyamoren Lebens- und Liebesform gibt es die Möglichkeit, Neues zu entdecken, ohne sich von Altvertrautem und Bewährtem lossagen zu müssen. Das ist ein wunderschönes Gefühl, dass ich nie mehr missen möchte!
Zu meinen Hobbies, ausser mit lieben Menschen zusammenzusein, gehört die Welt der Bücher! Die Welt der Philosophie gilt es für mich täglich neu zu entdecken mit all den Denkansätzen, die in unser aller Leben täglich vorkommen und es wert sind, hinterfragt und neu gedacht zu werden. Die Reise durch die spannende Welt des Theoretischen dem „richtigen“ Leben gegenüberzustellen fasziniert mich jedesmal aufs neue…
Am besten finde ich mich wieder in den Worten von I. von Kürthy aus „Mondscheintarif“: „Ich bin nicht schwierig. Wenn man mich so sein läßt, wie ich sein will, ist meine Anwesenheit keine Zumutung, sondern durchaus eine Bereicherung.“
Ein paar meiner Gedichte: Wir beide, Der Kaffee und Du, Ein Mädchen, Herz, freischwimmen, liebeslang
