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Der Kaffee und Du

Der Kaffee, ja der, und außerdem Du,
ihr beide zusammen, ihr raubt mir die Ruh…
ein Augen-Blick ist es, der mich entzückt
mein Herz so berührt, daß es erschrickt.

Die Schmetterlinge fliegen dann los,
es sind aber doch Deine Hände bloß,
die mich berühren ganz zart und ganz sacht,
was hat nur Dein Lächeln aus mir gemacht?

Ein träumendes Wesen, schmelze ich hin,
Du bist jetzt schon tiefer in meinem Sinn;
als ich es je wollte - so unverhofft,
wünsche ich mir dieses Prickeln noch oft…

Die Sehnsucht ist ja schon jetzt geweckt,
beim ersten Date noch ha'm wir geneckt.
Beim zweiten war es ein wenig mehr -
nun fällt mir schon fast die Trennung schwer…

Ich freu’ mich auf morgen, auf jeden Tag
und ahne die Freuden, die bringen er mag,
drum laß ich mich ein und staune nur,
wie schnell so was geht. Was zählt schon die Uhr…

Ich weiß nun wieder: das Leben ist schön
hab' nur einfach nicht richtig hingeseh’n.
Drum frage ich nicht nach Tagen und Zeit;
ich nehme es hin mit inniger Freud…

 
polyleben/der_kaffee_und_du.txt · Zuletzt geändert: 13.02.2009 20:46 von rainer